Besonders geeignet für:
Weg der Kristalle,
Der Weg der Kristalle entführt in die Welt des Vulkanismus. Wie entstehen Gesteinsschmelzen im Erdinneren und warum gelangen sie an die Erdoberfläche? Was sind Kristalle, Minerale und Gesteine? Warum hätte der Katzenbuckel fast seinen Gipfel verloren? Diese und viele andere Fragen beantworten die dreizehn neuen Lehrpfadstationen mit anschaulichen Abbildungen und Kurztexten. Wer es etwas genauer wissen möchte, kann über einen QR-Code eine Langversion an den jeweiligen Stationen abrufen.
Der Katzenbuckel ist einer der Vorboten des „jungen“ Vulkanismus, der mit der Bildung des Oberrheingrabens in Verbindung gebracht werden kann. Sein Magma stammte aus über 100 Kilometer Tiefe und besaß eine sehr ungewöhnliche Zusammensetzung. Der Ausbruch des Vulkans begann mit der Bildung eines Maares, das durch eine Explosion entstand, als die Gesteinsschmelze in Kontakt mit Grundwasser geriet. Dabei gelangte auch Material aus den umgebenden Gesteinen der damaligen Landoberfläche in den Vulkanschlot. So können Geologen heute rekonstruieren, dass die Landoberfläche seit der Zeit des Ausbruchs um 600 bis 700 Meter abgetragen wurde. Damals kamen bei Waldbrunn noch Gesteine des braunen Juras vor, deren Reste heute erst am Rand der Schwäbischen Alb zu finden sind. So wird der Katzenbuckel auch zum Schlüssel der jungen Landschaftsgeschichte und erzählt, wie der Odenwald als Mittelgebirge entstand.
Ausstattung
Kostenfrei
öffentlicher Zugang
Merkmale Touren
Lehrpfad
Geoparkpfad
Geologische Highlights
Aussichtsreich
Familientauglichkeit
Rundweg
Offen
Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald e. V.
Nibelungenstr. 41, 64653 Lorsch
Besuche uns auch auf:
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Rimbach blickt auf eine lange Geschichte zurück: Fast 600 Jahre unterstanden Rimbach und Zotzenbach zunächst der Herrschaft Erbach, dann den Grafen von Erbach-Schönberg. 1806 wurde die Grafschaft Erbach-Schönberg dann dem Großherzogtum Hessen zugeschlagen.
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Den Spitznamen »Blechkatzen« haben die Niedernberger von einer im 19. Jh. konstruierten Räuchermaschine, der sogenannten »Blechernen Katz«, die bei einer Mäuseplage zum Einsatz kam. Die Bezeichnung »Honischland« geht nicht auf »Honig« zurück, sondern leitet sich von dem Verb »haben« ab. Früher sagten die Niedernberger im Dialekt »hon isch« statt »habe ich«.
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Das Gebiet zwischen Ober-Ramstadt und Seeheim-Jugenheim bezeichnen Geologen als den „Frankenstein-Komplex“. Er wird überwiegend aus den dunklen Tiefengesteinen Gabbro und Diorit aufgebaut. Sie entstanden vor rund 360 Millionen Jahren aus bis zu 1000°C heißen Gesteinsschmelzen, die in 4 bis 5 km Tiefe unter der damaligen Landoberfläche erkalteten und auskristallisierten.
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Auf unserem Lehrpfad zur biologischen Vielfalt haben Sie die Möglichkeit, die faszinierende Welt der Natur und ihre vielfältigen Lebensräume zu entdecken. Tauchen Sie ein in eine Reise durch verschiedene Ökosysteme und erfahren Sie mehr über die Bedeutung der biologischen Vielfalt für unsere Umwelt.
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Eine große Gesteinsvielfalt auf kurzen Wegen prägt die Umgebung von Weinheims Ortsteil Oberflockenbach und Schriesheims Ortsteil Ursenbach. Der Geopark-Pfad gliedert sich in zwei Teile: die Weinheimer und die Schriesheimer Schleife.
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Der Geopark-Kulturpfad Wörth möchte sie dazu einladen, die Zeugnisse der Kulturgeschichte des Odenwaldes zu erforschen und ein Stück „Kulturlandschaft im kleinen“ zu durchwandern. Erleben Sie eine Reise durch die 2000-jährige Vergangenheit der Stadt Wörth, beginnend bei den römischen Relikten über den Schiffsbau im Mittelalter bis zur am Reißtisch geplanten Stadterweiterung der Neuzeit.
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In der Weinlage „Alte Burg“ in Zwingenberg ist durch menschliche Aktivität eine Kulturlandschaft entstanden, die auf engstem Raum die unterschiedlichsten Biotope wie Weinterrassen, Trockenmauern, Hecken, Böschungen, Wegränder und Magerwiesen vereint.
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Der Geopark-Pfad „Wiesental“ lädt Sie dazu ein, typische Lebensräume des Odenwaldes mit ihren Tier- und Pflanzenarten kennen zu lernen und dabei auch Vertrautes am Wegesrand neu zu entdecken. Mit behutsamen Maßnahmen wurde das Wiesental, das für Aschbach seit jeher eine ganz besondere Bedeutung hatte, für das Erleben und Entdecken, für das Lernen und Verweilen gestaltet.
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Der Geopark-Kulturpfad möchte Sie dazu einladen einen kulturhistorischen Ausflug ins frühe Mittelalter der glanzvollen Epoche von Bürgstadt zu machen. Erfahren Sie, wie eng die Kulturgeschichte des Odenwaldes mit seinem geologischen Untergrund in Verbindung steht und erleben Sie gleichzeitig eine abwechslungsreiche Wanderung durch Wiesen, Wald und Weinberge.
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Eine blaue Kugel in der unermesslichen Weite des Universums ist unsere Erde. Sie ist eine der acht Planeten, die unsere Sonne umkreisen. Die Sonne selbst ist ein Stern, einer von mehr als 100 Milliarden Sternen der Milchstraße. Das ist der Name der Galaxie, in der sich unsere Sonnensystem befindet.
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Landschaft entsteht in langen Zeiträumen – Landschaft verändert sich und der Mensch verändert alles. Die Geschichte des Odenwaldes begann vor mehr als 340 Millionen Jahren, als durch tektonische Bewegungen zwei Urkontinente kollidierten und der kristalline Odenwald entstand. Von dieser spannenden Geschichte erzählen uns heute noch vorhandene Zeitzeugen: die Granite und Diorite zeigen uns, welche Kräfte und Temperaturen hier durch die tektonischen Bewegungen entstanden sind und wie sie das Gestein verändert haben.
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Die Rheinebene ist einerseits geprägt vom Flusslauf und andererseits von den Eingriffen der Menschen über die Jahrhunderte. Einer der herausragenden Flussbaumeister des 19. Jahrhunderts war Claus Kröncke, der unter anderem den Rheindurchstich Kühkopf realisierte.
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Ringheim ist eine junge Siedlung, die nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Gelände eines zerstörten Fliegerhorstes entstand. Der Kulturpfad erschließt die verborgenen Spuren der turbulenten Anfänge des Großostheimer Ortsteils.
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Im späten 16. Jahrhundert erlebte Großostheim einen enormen wirtschaftlichen Aufschwung: Vom Handwerkerhäuschen über Kapellen bis zum Wehrturm – überall im Ort wurde gebaut. Der Kulturpfad führt zu den erhaltenen Zeugnissen des Wohlstandes am Übergang von der Spätgotik zur Frührenaissance.
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Wenigumstadt ist ein besonders europäischer Ort. Das liegt an den Jahrtausenden alten archäologischen Zeugnissen wie z.B. Hügelgräbern, die uns ein lebhaftes Bild des Siedlungsverlaufes vermitteln. So können Römer identifiziert werden, Alemannen, Angelsachsen und Franken. Die letzte Siedlungswelle wirkte namensgebend für den Kulturpfad: Im 17. Jahrhundert sorgten vor allem Wallonen (heutiges Belgien) dafür, dass der im 30- jährigen Krieg wüst gefallene Ort nicht ausstarb.
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Der Heiligenberg bei Heidelberg zählt mit seinen mächtigen Befestigungswällen aus dem 5. und 4. Jahrhundert vor Christus zu den größten keltischen Befestigungsanlagen im südlichen Mitteleuropa. 150 Jahre lang war er politischer, religiöser und kultureller Mittelpunkt der Kelten am Unteren Neckar.
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Erwandern Sie unser Sonnensystem und erfahren Sie, wo es sich in unserer Milchstraße befindet. Auf einer Länge von 2,1 Kilometern finden Sie in maßstabsgetreuem Abstand Tafeln mit Beschreibungen der Himmelskörper in unserem Sonnensystem. Ein Meter entspricht hierbei 2,73 Millionen Kilometern in der Realität.
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Beschilderter, gut markierter Themenweg zu einer zeitgeschichtlichen Problematik. Entlang eines ehemaligen Flughafenareals aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs erläutern 9 Informationsstationen diese schicksalhafte Zeit und die Geschichte des Flugplatzes.
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Nach seinem Sieg über die Chatten ließ der römische Kaiser Titus Flavius Dimitianus das neu hinzugewonnene Gebiet durch eine Grenze absichern, an der er Wachtürme und Kastelle errichten ließ, den Mainlimes. So entstanden im heutigen Obernburg dicht nebeneinander ein Kohortenkastell und ein Numeruskastell.
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Eisenbach macht seinem Namen alle Ehre, denn hier findet sich ein eisenerzhaltiger Basalt der früher abgebaut wurde. Den Bergbau belegen Eisenerz- und Basaltgruben, deren Reste noch heute im Wald zu sehen sind. Der Abbau wurde 1924 endgültig eingestellt. Zu sehen ist auch die Kapelle der heiligen Barbara, der Schutzheiligen der Bergleute.
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Auf dem Geopark-Pfad „Klimawandel im Wald“ erfährst du an 8 unterschiedlichen Stationen viel zum Thema Klimawandel und wie er unsere Wälder verändern wird. Auf der interaktiven App löst du mit Tanner zusammen Rätsel an den einzelnen Stationen, musst im Wald nach Käfern suchen, dich in einem Labyrinth zu Recht finden und kannst sogar selber einen Wald pflanzen. Worauf wartest du noch?
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Im Juni 2008 wurde in Riedstadt ein neuer Geopark-Wanderweg eröffnet, der durch die Stromtalwiesen in den rheinnahen Riedstädter Ortsteilen Leeheim und Erfelden führt. Stromtalwiesen sind besondere Auenwiesen, die sich in den Niederungen der großen Flüsse (= Ströme) Ost- und Mitteleuropas unter dem Einfluss einer mäßigen landwirtschaftlichen Nutzung mit 1-2-maliger Mahd pro Jahr entwickelt haben.
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Der Geopark-Pfad „Rimbach-Albersbach„ lädt Sie dazu ein, den Lebensraum Streuobstwiese, der mit seinen Tier- und Pflanzenarten seit Jahrhunderten das Bild unserer Kulturlandschaft prägt, kennen zu lernen und dabei auch Vertrautes am Wegesrand neu zu entdecken. Dieser typische Landschaftsausschnitt des Odenwaldes wurde zwischen Rimbach und Albersbach speziell für das Erleben und Entdecken, sowie für das Lernen und Verweilen gestaltet.
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Seeheim-Jugenheim
Die Rundtour führt von Seeheim-Jugenheim bis zum Auerbacher Schloss und wieder zurück nach Seeheim-Jugenheim.
6:00 h 524 hm 520 hm 19,0 km schwierig
Seeheim-Jugenheim
Mit dem Alsbacher und dem Auerbacher Schloss erwarten Sie auf dieser waldreichen Etappe zwei beeindruckende Burgruinen mit grandioser Aussicht.
4:00 h 349 hm 356 hm 12,2 km mäßig
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