Geopark-Pfad "Obernburg-Eisenbacher Runde"

0:00 h

Besonders geeignet für:

>

Eisenbach macht seinem Namen alle Ehre, denn hier findet sich ein eisenerzhaltiger Basalt der früher abgebaut wurde. Den Bergbau belegen Eisenerz- und Basaltgruben, deren Reste noch heute im Wald zu sehen sind. Der Abbau wurde 1924 endgültig eingestellt. Zu sehen ist auch die Kapelle der heiligen Barbara, der Schutzheiligen der Bergleute.

Allgemeines

Eisenbach macht seinem Namen alle Ehre, denn hier findet sich ein eisenerzhaltiger Basalt der früher abgebaut wurde. Den Bergbau belegen Eisenerz- und Basaltgruben, deren Reste noch heute im Wald zu sehen sind. Der Abbau wurde 1924 endgültig eingestellt. Zu sehen ist auch die Kapelle der heiligen Barbara, der Schutzheiligen der Bergleute.
Urkundlich wurde Eisenbach erstmals im 13. Jahrhundert erwähnt. Seit 1978 ist Eisenbach Stadtteil von Obernburg.
Der Kulturpfad führt durch die zwei bestimmenden Elemente der Eisenbacher Kulturlandschaft, Streuobstwiesen und der Wald werden durchquert.
Erleben Sie den Wechsel zwischen offenen Wiesen und Waldgebieten in einer Kulturlandschaft, die schon die Römer zu schätzen wussten.
1989 eröffnete der Heimat- und Verkehrsverein Eisenbach die lokalgeschichtliche Sammlung, im 1. Stock des ehemaligen Rathauses an der Mümling. Landwirtschaftliche und Handwerksgeräte sowie Zeugnisse der örtlichen Eisenerz- und Basaltgrube, ferner Haushaltsgeräte und Fotos dokumentieren die Geschichte Eisenbachs. Mai-Oktober 1. Sonntag im Monat und nach Vereinbarung (Tel. 06022/681765).

Ausgangspunkt

Kirche in Eisenbach

Anfahrt

Eisenbach ist über die B426 ab Obernburg am Main zu erreichen.

Routenverlauf

Der Geopark-Pfad beginnt an der Kirche in Eisenbach. Die Kirche wurde erstmals 1401 urkundlich erwähnt und in der Mitte des 18. Jahrhunderts barockisiert sowie 1936 erweitert. Von der spätgotischen Kirche sind nur noch im Turmunterbau (Barbarakapelle) Teile erhalten.
Entlang des Rundpfades, dem Uhrzeigersinn nach kommt man an einem Buntsandsteinbruch im „Deckelmanns Wäldsche“, zum Mirabellenanbau aus dem 19. Jahrhundert. 
Archäologisch Interessante Relikte finden sich am laufe des Mainlimes häufig, auch hier gibt es ein römisches Fundament eines Turmes, welches 1970 ausgegraben wurde.
Den südlichsten Punkt der Route repräsentiert das Waldhaus, welches 1900 gegründet wurde und seitdem aufgrund seiner hohen Resonanz weiter ausgebaut wurde (Öffnungszeiten: So. 9.30-18 Uhr, Mi. 13-18 Uhr).
Weiter entlang des Pfades gen Westen stehen die Reste einer Einsiedelei die 1726, mit Unterstützung der Bevölkerung, erbaut wurde, dort lebten die sogenannten „Waldbrüder“, die sich ihren Lebensunterhalt durch Mithilfe in der Pfarrei und als Waldpfleger verdienten.
Der westlichste Punkt des Weges ist der Basaltsteinbruch und der Eiserne Pfahl, dort war ein obertägiger Basaltbruch, bis er 1924 aufgrund ungenügender Qualität für den Straßenbau, geschlossen wurde. Im Steinbruch ist bis heute eine eindrucksvolle Basaltwand erhalten geblieben. Der Eiserne Pfahl wird eine Stelle genannt, an der die Gemarkungen Eisenbach, Obernburg und Breuberg zusammentrafen.
Am Abschluss des Weges kommt man an den Bubenbrunnen, welcher einst eine Viehtränke war. Das Naturfreundehaus bietet hier am Ende des Weges auch eine Möglichkeit zur Einkehr (Öffnungszeiten: Mi. + Sa. 14-19 Uhr, So. 10-19 Uhr).

Merkmale Touren

Geoparkpfad

Geologische Highlights

Rundweg

Offen

Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald

Ansprechpartner

Michelstadt

+49 6251-707990

+49 6251-7079915

info@geo-naturpark.de

https://www.mtb-geo-naturpark.de

Tourinfo PDF
Tourinfo PDF

Besuche uns auch auf:

https://www.geo-naturpark.net

diese Seite teilen

Weitere Tipps in der Nähe

"Weitere Tipps in der Nähe" überspringen
Zu "Weitere Tipps in der Nähe" zurückspringen

Das könnte Dir auch gefallen

"Das könnte Dir auch gefallen" überspringen
Archäologisches Schaudepot Zehntscheune

Nibelungenstr. 32, 64653 Lorsch

Archäologisches Schaudepot des UNESCO-Welterbes Klosters Lorsch, geöffnet von März - Oktober: SA, SO & an Feiertagen, 11-17 Uhr

Deutsches Verpackungsmuseum Heidelberg

Hauptstraße 22 (Innenhof), 69117 Heidelberg

Verpackungen von Waren sind stets als Spiegel der kulturellen Entwicklungen unserer Gesellschaft zu sehen.

Kurpfälzisches Museum Heidelberg

Hauptstraße 97, 69117 Heidelberg

Das Kurpfälzische Museum ist eine der wichtigsten Kultureinrichtungen Heidelbergs – mitten in der Altstadt.

Studentenkarzer Heidelberg

Studentenkarzer Augustinergasse 2, 69117 Heidelberg

Das Studentengefängnis wurde in den 1780er Jahren eingerichtet und war bis 1914 in Betrieb. Heute gehört es zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Heidelbergs.

Zu "Das könnte Dir auch gefallen" zurückspringen