Besonders geeignet für:
Vor rund 320 Millionen Jahren herrschten durch die Kollision der Erdplatten tief in der Erdkruste Temperaturen bis zu 700 Grad. Das führte dazu, dass Gesteine schmolzen, aufstiegen und rund zehn Kilometer unterhalb der Erdoberfläche wieder kristallisierten. So entstand unter anderem auch der Trommgranit, der heute das weithin sichtbare Massiv der Tromm bildet, einen zehn Kilometer langen und bis zu vier Kilometer breiten Mittelgebirgszug im Odenwald. Gesteine wie der Trommgranit, der in der Tiefe auskristallisierte, werden als Plutone bezeichnet. Mit seinem Alter von nur rund 320 Millionen Jahren gehört der Trommgranit zu den jüngsten Plutonen im Odenwald, danach kam die variszische Gebirgsbildung zum Stillstand. Der Gabbro des Brohmfelsens im Frankensteinmassiv (Geotop des Jahres 2024), ist rund 40 Millionen Jahre früher entstanden.
Der Trommgranit ist im Steinbruch Steitsdöll bei Scharbach (Grasellenbach) besonders gut aufgeschlossen. Dort kann man neben den Abbauspuren durch den Menschen Klüfte sehen, die sowohl während der variszischen Gebirgsbildung entstanden sind als auch im Zuge der Bildung des Oberrheingrabens vor rund 50 Millionen Jahren. Dieser reiche Blick in die Vergangenheit ist der Grund dafür, dass der Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald den Steinbruch Streitsdöll zum Geotop des Jahres 2025 kürt. Die offizielle Auszeichnung findet am Sonntag, den 21. September, dem Tag des Geotops, direkt am Steinbruch statt. Über die genaue Uhrzeit und weitere Details informieren wir Sie im Internet.
Ausstattung
Sehenswürdigkeit
Kostenfrei
öffentlicher Zugang
Besuche uns auch auf:
ca. 8,3 km entfernt
Steigkopfweg (oberhalb Parkplatz Guldenklinger Höhe, im Wald), 64646 Heppenheim
"Zum Steigkopf" ist die ideale Gaststätte zur Einkehr nach einem schönen Waldspaziergang, einer ausgedehnten Wanderung – oder einfach nur so, weil die regionalen Speisen hier so gut schmecken.
Regional
ca. 3,4 km entfernt
ca. 3,7 km entfernt
ca. 4,1 km entfernt
Rimbach blickt auf eine lange Geschichte zurück: Fast 600 Jahre unterstanden Rimbach und Zotzenbach zunächst der Herrschaft Erbach, dann den Grafen von Erbach-Schönberg. 1806 wurde die Grafschaft Erbach-Schönberg dann dem Großherzogtum Hessen zugeschlagen.
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ca. 4,8 km entfernt
In der Gass 14b, 69483 Wald-Michelbach
Als interkommunale Wirtschafts- und Tourismusförderung der drei Überwald-Gemeinden stellt die ZKÜ eine kostenlose Service-Einheit für Existenzgründer und Unternehmer dar. Sie unterstützt auch die Gemeinden Abtsteinach, Grasellenbach und Wald-Michelbach bei der touristischen Weiterentwicklung der Region. Denn bei den Themen Tourismus und Wirtschaft ziehen die drei Überwald Gemeinden schon seit vielen Jahren an einem Strang. Die ZKÜ wurde bereits als gemeinsame Maßnahme zur touristischen Entwicklung der Region im Jahr 2004 initialisiert. Mit der Übergabe eines Förderbescheids zum Betrieb des “Virtuellen Gründerzentrums Überwald” im Sommer 2009 wurde für Existenzgründer im Odenwald an zentraler Stelle eine Anlaufstelle geschaffen, die bei der Ausarbeitung und Umsetzung von Ideen zur Seite steht. Ein gutes Jahr später, im Mai 2010, wurde das Serviceangebot auch auf die Anliegen bestehender Unternehmen und damit um die Bereiche einer klassischen Bestandspflege ausgeweitet.
ca. 4,9 km entfernt
Der Geopark-Pfad „Wiesental“ lädt Sie dazu ein, typische Lebensräume des Odenwaldes mit ihren Tier- und Pflanzenarten kennen zu lernen und dabei auch Vertrautes am Wegesrand neu zu entdecken. Mit behutsamen Maßnahmen wurde das Wiesental, das für Aschbach seit jeher eine ganz besondere Bedeutung hatte, für das Erleben und Entdecken, für das Lernen und Verweilen gestaltet.
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ca. 7,2 km entfernt
Der Geopark-Pfad „Rimbach-Albersbach„ lädt Sie dazu ein, den Lebensraum Streuobstwiese, der mit seinen Tier- und Pflanzenarten seit Jahrhunderten das Bild unserer Kulturlandschaft prägt, kennen zu lernen und dabei auch Vertrautes am Wegesrand neu zu entdecken. Dieser typische Landschaftsausschnitt des Odenwaldes wurde zwischen Rimbach und Albersbach speziell für das Erleben und Entdecken, sowie für das Lernen und Verweilen gestaltet.
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ca. 9,0 km entfernt
Der Geopark-Kulturpfad möchte Sie dazu einladen einen kulturhistorischen Ausflug ins frühe Mittelalter der glanzvollen Epoche von Bürgstadt zu machen. Erfahren Sie, wie eng die Kulturgeschichte des Odenwaldes mit seinem geologischen Untergrund in Verbindung steht und erleben Sie gleichzeitig eine abwechslungsreiche Wanderung durch Wiesen, Wald und Weinberge.
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Eine blaue Kugel in der unermesslichen Weite des Universums ist unsere Erde. Sie ist eine der acht Planeten, die unsere Sonne umkreisen. Die Sonne selbst ist ein Stern, einer von mehr als 100 Milliarden Sternen der Milchstraße. Das ist der Name der Galaxie, in der sich unsere Sonnensystem befindet.
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Landschaft entsteht in langen Zeiträumen – Landschaft verändert sich und der Mensch verändert alles. Die Geschichte des Odenwaldes begann vor mehr als 340 Millionen Jahren, als durch tektonische Bewegungen zwei Urkontinente kollidierten und der kristalline Odenwald entstand. Von dieser spannenden Geschichte erzählen uns heute noch vorhandene Zeitzeugen: die Granite und Diorite zeigen uns, welche Kräfte und Temperaturen hier durch die tektonischen Bewegungen entstanden sind und wie sie das Gestein verändert haben.
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Die Rheinebene ist einerseits geprägt vom Flusslauf und andererseits von den Eingriffen der Menschen über die Jahrhunderte. Einer der herausragenden Flussbaumeister des 19. Jahrhunderts war Claus Kröncke, der unter anderem den Rheindurchstich Kühkopf realisierte.
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Ringheim ist eine junge Siedlung, die nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Gelände eines zerstörten Fliegerhorstes entstand. Der Kulturpfad erschließt die verborgenen Spuren der turbulenten Anfänge des Großostheimer Ortsteils.
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Im späten 16. Jahrhundert erlebte Großostheim einen enormen wirtschaftlichen Aufschwung: Vom Handwerkerhäuschen über Kapellen bis zum Wehrturm – überall im Ort wurde gebaut. Der Kulturpfad führt zu den erhaltenen Zeugnissen des Wohlstandes am Übergang von der Spätgotik zur Frührenaissance.
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Wenigumstadt ist ein besonders europäischer Ort. Das liegt an den Jahrtausenden alten archäologischen Zeugnissen wie z.B. Hügelgräbern, die uns ein lebhaftes Bild des Siedlungsverlaufes vermitteln. So können Römer identifiziert werden, Alemannen, Angelsachsen und Franken. Die letzte Siedlungswelle wirkte namensgebend für den Kulturpfad: Im 17. Jahrhundert sorgten vor allem Wallonen (heutiges Belgien) dafür, dass der im 30- jährigen Krieg wüst gefallene Ort nicht ausstarb.
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Der Heiligenberg bei Heidelberg zählt mit seinen mächtigen Befestigungswällen aus dem 5. und 4. Jahrhundert vor Christus zu den größten keltischen Befestigungsanlagen im südlichen Mitteleuropa. 150 Jahre lang war er politischer, religiöser und kultureller Mittelpunkt der Kelten am Unteren Neckar.
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Erwandern Sie unser Sonnensystem und erfahren Sie, wo es sich in unserer Milchstraße befindet. Auf einer Länge von 2,1 Kilometern finden Sie in maßstabsgetreuem Abstand Tafeln mit Beschreibungen der Himmelskörper in unserem Sonnensystem. Ein Meter entspricht hierbei 2,73 Millionen Kilometern in der Realität.
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Beschilderter, gut markierter Themenweg zu einer zeitgeschichtlichen Problematik. Entlang eines ehemaligen Flughafenareals aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs erläutern 9 Informationsstationen diese schicksalhafte Zeit und die Geschichte des Flugplatzes.
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Rimbach blickt auf eine lange Geschichte zurück: Fast 600 Jahre unterstanden Rimbach und Zotzenbach zunächst der Herrschaft Erbach, dann den Grafen von Erbach-Schönberg. 1806 wurde die Grafschaft Erbach-Schönberg dann dem Großherzogtum Hessen zugeschlagen.
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Den Spitznamen »Blechkatzen« haben die Niedernberger von einer im 19. Jh. konstruierten Räuchermaschine, der sogenannten »Blechernen Katz«, die bei einer Mäuseplage zum Einsatz kam. Die Bezeichnung »Honischland« geht nicht auf »Honig« zurück, sondern leitet sich von dem Verb »haben« ab. Früher sagten die Niedernberger im Dialekt »hon isch« statt »habe ich«.
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Das Gebiet zwischen Ober-Ramstadt und Seeheim-Jugenheim bezeichnen Geologen als den „Frankenstein-Komplex“. Er wird überwiegend aus den dunklen Tiefengesteinen Gabbro und Diorit aufgebaut. Sie entstanden vor rund 360 Millionen Jahren aus bis zu 1000°C heißen Gesteinsschmelzen, die in 4 bis 5 km Tiefe unter der damaligen Landoberfläche erkalteten und auskristallisierten.
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Auf unserem Lehrpfad zur biologischen Vielfalt haben Sie die Möglichkeit, die faszinierende Welt der Natur und ihre vielfältigen Lebensräume zu entdecken. Tauchen Sie ein in eine Reise durch verschiedene Ökosysteme und erfahren Sie mehr über die Bedeutung der biologischen Vielfalt für unsere Umwelt.
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Der Weg der Kristalle entführt in die Welt des Vulkanismus. Wie entstehen Gesteinsschmelzen im Erdinneren und warum gelangen sie an die Erdoberfläche? Was sind Kristalle, Minerale und Gesteine? Warum hätte der Katzenbuckel fast seinen Gipfel verloren? Diese und viele andere Fragen beantworten die dreizehn neuen Lehrpfadstationen mit anschaulichen Abbildungen und Kurztexten.
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Eine große Gesteinsvielfalt auf kurzen Wegen prägt die Umgebung von Weinheims Ortsteil Oberflockenbach und Schriesheims Ortsteil Ursenbach. Der Geopark-Pfad gliedert sich in zwei Teile: die Weinheimer und die Schriesheimer Schleife.
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Der Geopark-Kulturpfad Wörth möchte sie dazu einladen, die Zeugnisse der Kulturgeschichte des Odenwaldes zu erforschen und ein Stück „Kulturlandschaft im kleinen“ zu durchwandern. Erleben Sie eine Reise durch die 2000-jährige Vergangenheit der Stadt Wörth, beginnend bei den römischen Relikten über den Schiffsbau im Mittelalter bis zur am Reißtisch geplanten Stadterweiterung der Neuzeit.
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In der Weinlage „Alte Burg“ in Zwingenberg ist durch menschliche Aktivität eine Kulturlandschaft entstanden, die auf engstem Raum die unterschiedlichsten Biotope wie Weinterrassen, Trockenmauern, Hecken, Böschungen, Wegränder und Magerwiesen vereint.
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Der Geopark-Pfad „Wiesental“ lädt Sie dazu ein, typische Lebensräume des Odenwaldes mit ihren Tier- und Pflanzenarten kennen zu lernen und dabei auch Vertrautes am Wegesrand neu zu entdecken. Mit behutsamen Maßnahmen wurde das Wiesental, das für Aschbach seit jeher eine ganz besondere Bedeutung hatte, für das Erleben und Entdecken, für das Lernen und Verweilen gestaltet.
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Babostraße 5, 69469 Weinheim
Der Hermannshof ist eine der schönsten Gartenanlagen in der Region, die nicht nur Pflanzenliebhaber sondern jeden Naturfreund sofort begeistert. Im Sommerhalbjahr täglich geöffnet. März 10-18 Uhr, April bis September 10-19 Uhr, Oktober 10-18 Uhr Im Winterhalbjahr von Mo-Fr. geöffnet, 10-16 Uhr
Öffnungszeiten:
15. März – 15. November
Montag – Sonntag: 10.00 – 17.00 Uhr
16. November – 14. März
Mittwoch – Sonntag: 10.00 Uhr – 17.00 Uhr
(feiertags geöffnet, außer 24.-26.12.; 31.12. und 01.01.)
Das Betreten der Grube Messel ist nur
im Rahmen von Führungen möglich!
Roßdörfer Straße 108, 64409 Messel
Im Besucherzentrum am UNESCO-Welterbe erwartet die Besucher faszinierende Einblicke in die Welt vor 47 Millionen Jahren, von der Entstehung des vulkanischen Maarkraters, dem Werden und Vergehen des Sees bis hin zur Entstehung der weltweit einzigartigen Fossilstätte.
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