Künstlerkolonie auf der Mathildenhöhe

1899 rief Hessens Großherzog Ernst Ludwig sieben Künstler nach Darmstadt, deren erste gemeinsame Aufgabe darin bestand, sich eine Wohn- und Arbeitswelt zu schaffen und das fertige Werk der Öffentlichkeit vorzustellen. Dazu gehören der Hochzeitsturm (Tel.: 06151-7019087), Russische Kapelle, Platanenhain, Ausstellungsgebäude und die Wohnhäuser. Das ehemalige Ateliergebäude der Künstler wurde nach dem Vorbild einer mittelalterlichen Bauhütte angelegt. Seit 1990 ist das Gebäude Museum Künstlerkolonie Darmstadt Tel.: 06151-133385

 

 

Luisenplatz mit Ludwigs-Monument und Kollegiengebäude

Der Luisenplatz ist der Mittelpunkt Darmstadts. Das 39 m hohe Ludwigs-Monument wurde nach Entwürfen von Georg Moller 1844 errichtet. An der Nordseite steht das Kollegiengebäude, das 1781 als Sitz der Ministerien errichtet wurde.

 

 

 

 

Residenzschloss und Marktplatz

Das Schloss der Landgrafen von Hessen-Darmstadt und der Großherzöge von Hessen und bei Rhein entstand aus einer Wasserburg. Es besteht aus Flügeln im Renaissancestil und dem barocken Neuschloss, entworfen von Louis Remy de la Fosse. Im Glockenbau befindet sich das Schlossmuseum. Das Schloss gehört heute zur Technischen Universität Darmstadt. Seit 2014 lädt der Schlossgraben als öffentliche Grünanlage zum Verweilen ein.

 

 

Hessisches Landesmuseum Darmstadt

Die Kunst- und Naturaliensammlungen der Landgrafen und Großherzöge bilden den Grundstock des heutigen Landesmuseums. Mit Beständen aus den Bereichen Kunst-, Kultur- und Naturgeschichte ist das Landesmuseum heute eines der wenigen Universalmuseen weltweit. In enger Abstimmung von Großherzog Ernst-Ludwig und Alfred Messel wurde der Bau eigens für die verschiedenartigen Sammlungen konzipiert und 1906 seiner Bestimmung übergeben.

 

 

Innenstadtkirche St. Ludwig

1827 wurde St. Ludwig als erste katholische Kirche nach der Reformation im damals evangelischen Darmstadt errichtet. Architekt Georg Moller plante sie nach dem Vorbild des Pantheons in Rom. Mathilde, die einzige katholische Großherzogin, fand hier ihre letzte Ruhe. Der Innenraum wurde von 2002 bis 2005 nach den Plänen zeitgenössischer Künstler gestaltet.

 

 

Staatstheater Darmstadt

Das Darmstädter Theater ist ein Vierspartenhaus mit vier Bühnen. Als es 1972 nach Plänen des Architekten Rolf Prange fertig gestellt war, gehörte es zu den ersten Theatern Deutschlands, in denen Bühnen, Werkstätten und Verwaltung unter einem Dach vereint waren. Vor dem Theater liegt der Georg-Büchner-Platz, der auch für Freiluft-Konzerte genutzt wird.

 

 

Stadtkirche

Das Gotteshaus, 1369 erstmals als Kirche "Unserer lieben Frauen" erwähnt, wurde von Landgraf Georg I. zur Grablege seines Hauses erwählt. Sehenswert ist das 9 m hohe Alabasterepitaph in Erinnerung an die erste Gemahlin Georgs I.

 

 

 

Rosenhöhe

Auf der Rosenhöhe lockt besonders das Rosarium mit seiner großen Vielfalt an Rosensorten, das unter Großherzog Ernst Ludwig entstand. Zum Park wurde der Hügel schon um 1810, als Großherzogin Wilhelmine hier einen englischen Landschaftsgarten mit Pavillons, Schaukel und Teehäuschen anlegen ließ. Die Rosenhöhe ist zudem mit Altem und Neuem Mausoleum die Begräbnisstätte der großherzoglichen Familie.

 

 

 

Herrngarten

Angelegt wurde er Ende des 16. Jahrhunderts und 1766 von der Großen Landgräfin Karoline in einen englischen Landschaftsgarten umgewandelt. Im Nordosten schließt sich eine Rokokoanlage, der Prinz-Georg-Garten, an. Er wurde 1764 in geometrischen Grundformen angelegt.

 

 

Waldspirale

Die Waldspirale, der letzte zu Lebzeiten Friedensreich Hundertwasser vollendete Gebäudekomplex, zeigt typische Merkmale: Säulen, Zwiebeltürme und Baummieter. Erstmals wurde hier Recyclingbeton im Wohnungsbau eingesetzt.

 

 

 

Stadtführungen, Führungen und weitere Informationen

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