Weinheim wird wieder Lesestadt - „StadtLesen“ kehrt 2017 zurück, diesmal vom 1. bis 4. Juni und dann auf den Windeckplatz in der Fußgängerzone

Im Juni wird Weinheim die Lesehauptstadt Deutschlands sein. Die große Lesebühne „StadtLesen“ wird dann in Weinheim Station einlegen und diesmal auf dem Windeckplatz in der Fußgängerzone an vier Tagen – vom Donnerstag, 1. bis Sonntag, 4. Juni – ein Lesedorf aufbauen; mit 3000 Büchern, einer Bühne und gemütlichen Sitzpolstern. Ende vergangenen Jahres war Weinheim in einer Online-Bewertung und nach anderen Kriterien als „Lesestadt“ ausgewählt worden – es ist schon das zweite Mal, dass Weinheim von „StadtLesen“ besucht wird. Im Oktober 2015 fand die Veranstaltung erstmals im Sparkassen-Atrium statt. Damals waren die Organisatoren der in Österreich ansässigen „Innovationswerkstatt“ vom Leseort Weineim schwer begeistert. Die Stadtbibliothek hatte ein Programm auf die Beine gestellt, das fast nonstop ging. Weinheims Leseratten, von der KiTa-Gruppe bis hin zum Profi-Autor, nahmen Bücher in die Hand – und legten für die Reihe „Stadtlesen“ die Messlatte ganz nach oben. Im Mittelpunkt stand damals eine Doppel-Lesung mit den Schriftstellerinnen Gaby Hauptmann und Ingrid Noll, die gerne ein „Heimspiel“ gestaltete. Die vier Tage Marathon-Lesen kamen so gut an, dass die Innovationswerkstatt schon damals den Wunsch äußerte, nach Weinheim zurückzukehren. Nach einer Online-Abstimmung in den vergangenen Monaten steht es nun fest: „StadtLesen“ kehrt zurück. Es war ein Wunsch der Stadtbibliothek, diesmal mehr in einem Sommermonat zu liegen. Der Windeckplatz unter den Augen von Bas Gret und Vetter Philpp liegt noch zentraler als das Atrium. So ist es bei Stadtlesen gewünscht.

Die Vorbereitungen, wieder federführend von der Stadtbibliothek betreut, laufen jetzt an. Denn klar ist, Weinheim will sich an diesen Tagen kurz vor Pfingsten wieder von der besten Seite zeigen.

So beginnt das „StadtLesen“ am Donnerstag, 4. Juni, mit einem bibliophilen Leckerbissen, Das so genannte „Bibliophile Highlight“ ist eine hochrangig besetzte Autorenlesung. Im Moment werden Gespräche mit namhaften Literaten geführt. Der Eintritt ist wie die ganze „StadtLesen“-Zeit hindurch frei.

Im Moment erarbeitet die Bibliothek gemeinsam mit der „Innovationswerkstatt“, die bundesweit (sowie in der Schweiz, Österreich und Italien) durch die „LeseStädte“ tourt einen ersten Programmentwurf. Fest steht, dass ein Tag zum „Integegrationslesetag“ mit mehrsprachigen Lesungen ausgerufen wird, die Weinheimer Buchhändler wollen aktuelle Lesetipps geben – und doch soll auch genügend Zeit zum ruhigen Schmökern bleiben.

Das Programm, das täglich von 9 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit geht, kann noch Unterstützung und weitere Mitwirkende vertragen, die Weinheimer Bibliotheksleiterin Elke Huber denkt dabei vor allem an Schulklassen und Kindergärten, Gruppen und Vereine, aber auch Theatergruppen, andere Kulturschaffende und regionale Literaten, die ihre Bühne bekommen können.

Die Palette ist sehr groß, man kann etwas vorlesen, spielerisch darstellen oder rezitieren, man kann ein Schreibprojekt initiieren oder etwas völlig Neues erfinden.

Wer also Interesse hat, sich mit Ideen und Projekten bei „Stadtlesen“ in Weinheim einzubringen, kann sich gerne mit der Weinheimer Stadtbibliothek in Verbindung setzen: Telefon 06201 / 90 56 10, Mail e.huber@weinheim.de oder st.koch@weinheim.de

 

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