Automuseum Carl Benz

Wie stolz müssen die Einwohner von Ladenburg gewesen sein, als ein Mann diesen Ort zu einem Synonym für den Fortschritt machte: Carl Benz. Man kann sich lebhaft vorstellen, wie damals manch einer erstaunt aufgeblickt haben muss, als aus der eigentlich als Motorenfabrik gedachten Manufaktur 1908 die ersten Automobile der Marke „ C. Benz Söhne“ rollten. Umso schöner, dass diese Stätte der Mobilität nun wieder ganz im alten Glanz erstrahlt: Als aufwändig restauriertes Industriedenkmal und Automuseum. Dabei ist es nicht nur die geschichts-trächtige Werkshalle an sich, die den Besucher in ihren Bann zieht: Höhepunkte wie die letzten beiden in Ladenburg gebauten Fahrzeuge der Marke „C. Benz Söhne“, biografische Ausstellungsstücke zur Person Carl Benz, sein altes Arbeitszimmer, über 70 ausgestellte Fahrzeuge mit dem Schwerpunkt der Marken Benz und Mercedes-Benz sowie zahlreiche andere zeithistorische Exponate machen ein Stück Automobilgeschichte wieder lebendig erlebbar. Falls also auch Sie einmal das eigene Auto mit einem seiner Väter bekannt machen möchten: Besuchen Sie einen der Ursprungsorte unserer heutigen Mobilität – es lohnt sich.

Auf den Spuren des Fortschritts:

Die fünf Stationen im „Automuseum Dr. Carl Benz“

„DR. CARL BENZ-PLATZ“. Ein Mann und sein Lebenswerk: Fahrzeuge der Marke „C. Benz Söhne“ und Fahrzeuge aus der Produktion von „Benz & Cie“ in Mannheim lassen hier ahnen, warum Carl Benz zu einer automobilen Legende wurde. Mit dabei: Das erste Automobil der Welt, der Benz Patent-Motorwagen von 1886 sowie das letzte „C. Benz Söhne“ -Fahrzeug von 1924, das Carl Benz selbst fuhr. 

„MERCEDES-ALLEE“. Fast schon Stoßstange an Stoßstange hat sich hier versammelt, was in der Automobilgeschichte Rang und Namen hat: Mercedes-Benz Fahrzeuge aus den Anfängen der Daimler-Benz AG bis in die frühen 50er Jahre, darunter ein Typ 130 mit Heckmotor und ein 170 S Cabriolet.

„BOXENSTOPP“. Schon immer war der Rennsport von besonderer Bedeutung für die Automobilentwicklung bei Mercedes-Benz. Hier zeigen sich einige der Motorsport-Legenden in gewohnter Siegerpose.

„AUTO-BIOGRAFIE“. Begleitet von einer umfangreichen Dokumentation nehmen die hier gezeigten Exponate Sie mit auf eine Zeitreise durch die Au-tomobil- und Weltgeschichte.

„ZWEIRAD-GALERIE“. Neben dem Automobil spielte schon immer das Zweirad eine wichtige Rolle in der Geschichte der Mobilität. Eine faszinierende Sammlung von Zweirädern aus den verschiedensten Epochen machen auch diese Entwicklung lebendig erlebbar.

Öffnungszeiten:
Mittwoch, Samstag und Sonntag, 14.00 bis 18.00 Uhr,
Gruppen nach Vereinbarung, Café ist Samstag und Sonntag geöffnet,
Telefon 06203-181786, Fax: 06203-2503, www.automuseum-dr-carl-benz.de

Eintrittspreise:
Erwachsene 5,- €
Kinder 3,- €
Familienkarte 10,- € (Eltern mit Kindern unter 14)
Gruppen je Person 4,- €

 

 

Lobdengau-Museum Ladenburg

LOPODUNUM war eine der bedeutendsten römischen Metropolen in Südwestdeutschland. Davon zeugen u. a. die Reste eines imposanten Forums mit Basilika. Eine Vielzahl z. T. spektakulärer Funde zeigt das Lobdengau-Museum im Bischofshof von Ladenburg. In dem imposanten Schloss, einst Residenz der Bischöfe von Worms, werden archäologische Entdeckungen aus allen vor- und frühgeschichtlichen Epochen des Stadtgebietes präsentiert. Die vier Ebenen des Museums gewähren außerdem Einblicke in die bewegte Geschichte des mittelalterlichen und neuzeitlichen Zentralortes. Zahlreiche Einzelobjekte lassen das öffentliche Leben und die Alltagskultur Ladenburgs wieder auferstehen.

Öffnungszeiten:
Mittwoch 14.00 - 17.00 Uhr  und Samstag, Sonntag 11.00 - 17.00 Uhr; Kontakt:
Lobdengau-Museum der Stadt Ladenburg
Amtshof 1
68526 Ladenburg
Tel: 06203 / 70271 (Mo.-Fr.), Tel: 06203 / 70270 (Sa. u. So.)
E-Mail: lobdengau-museum@ladenburg.de
Internet: www.lobdengau-museum.de

 

 

Fahrradausstellung im Dr. Carl Benz Museum

Wer heute auf seinem hochmodernen Mountainbike sitzt, oder gar mit einem dieser neumodischen Elektrofahrräder unterwegs ist, hat wohl kaum noch eine Vorstellung wie das Fahrradfahren einst begann. Es war im August des Jahres 1817. In Mannheim stand ein junger Mann als "Forstmeister" in Diensten.Doch der Dienst im Wald scheint dem jungen Mann nicht genügt zu haben. In seiner Freizeit hatte er sich eine "Laufmaschine" gebaut, mit der er zum Amüsement der Mannheimer Gesellschaft durch die Quadrate Stadt strampelte. Seine Name: Carl Friedrich Drais von Sauerbronn. Seine "Draisine" wurde bald zum Stadtgespräch. Drais ließ sich sein Gefährt patentieren und wurde damit zum Erfinder des Fahrrades. Vielleicht hätte es Carl Benz mit der Erfindung des Motorwagens etwas schwerer gehabt, wenn es das Fahrrad nicht schon gegeben hätte. Sein Patentmotorwagen rollte nämlich auf Felgen die aus der Frankfurter Fahrrad-Manufaktur Heinrich Kleyer stammten, die damals mit ihren Hochrädern gut im Geschäft waren. Im Automuseum Dr. Carl Benz wird daher auch die Geschichte des Zweirades eindrucksvoll dargestellt. Von der Draischen Laufmaschine, über die hölzernen Tretkurbelräder, Hochräder und die ersten Sicherheits-Niederräder bis zu den bunten Motorrollern der fünfziger Jahre. Schwere Schrittmacher-Motorräder in deren Windschatten die Radrennfahrer Geschwindigeiten von über 100 km/h erreichten, sind ebenso zu sehen wie die leichten 98 ccm Motorräder der früheren Jahre mit denen man einst zur Arbeit knatterte. Um die 50 Zweiräder sind zu sehen. Sie stehen allerdings schon seit einiger Zeit im Museum, aber ganz neu ist die eindrucksvolle Beschreibung der einzelnen Exponate. Hier erfährt der Besucher alles wissenswerte über die Geschichten der großen Fahrrad- und Motorradfabriken die in unserer modernen Zeit längst Geschichte geworden sind. Denn wer kennt heute noch Firmen wie Adler, Rabeneick, Zündap, Dürkopp, Viktoria, Bauer oder wie sie alle heißen. Öffnungszeiten: Mittwoch, Samstag und Sonntag von 14-18 Uhr
Eintrittspreis: 4 Euro

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