Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Johannes Baptist

Unter Pfarrer Kästel entstand auf diesem Gelände nach den Plänen des Erzbischöflichen Bauamtes in Heidelberg in den Jahren 1905-1907 die neue Pfarrkirche in neugotischem Stil. Sie ist ebenfalls wieder dem heiligen Johannes dem Täufer geweiht. Beim Bau des Chores stieß man auf den geplättelten Boden einiger Stuben. Die Kirche steht also auf den Grundmauern des alten Hirschberger Lehenshofes.

 

 

Villa Rustica - Ein römisches Landgut

Schon seit Ende des 19. Jahrhunderts ist die römische Siedlungsstelle im Flurgewann "Maueräcker" etwa 1 km westlich von Großsachsen bekannt. In insgesamt vier Grabungskampagnen von 1984 bis 1987 unternahm die Archäologische Denkmalpflege Karlsruhe des Landesdenkmalamtes Baden-Württemberg die Freilegung der Anlage. Ausgegraben wurde der komplette Grundriss eines aufwendig ausgestatteten römischen Bades sowie das Hauptgebäude der Villa Rustica mit mehrteiligem Raumprogramm und einem Zierteich. Während das Badegebäude aus verfahrenstechnischen Gründen abgebrochen und vollständig beseitigt werden musste, konnte das Hauptgebäude mit vorgelagertem Zierteich konserviert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

 

Hirschburg und Schanzenköpfle

Das Geschlecht der Hirschberger errichtet ihre Burgen auf dem Hirschberg und dem Schanzenköpfle. Historiker sind sich uneinig, welche der beiden Burgen in Schriftstücken mit Hirschburg gemeint ist. Aufgrund der Datierung von Scherbenfunden geht man davon aus, dass das Schanzenköpfle die ältere Burg ist und zu Beginn des 12. Jahrhunderts gebaut wurde. Einen Stiftungsbrief aus dem Jahr 1142 nennt Conrad Hirzberg als Eigentümer. Um 1200 errichtet ein Zweig der Familie, die Strahlenberger, die tiefer gelegene Burg auf dem Hirschberg. Von dieser - allgemein als Hirschburg bezeichneten Anlage - führt ein Hohlweg zur 500 Meter südöstlich entfernt gelegenen Ruine Schanzenköpfle. Ein Brand zerstört diese Burg. Die Gründe sind unbekannt. Die Pfalzgrafen erobern 1261 im Verlauf einer Fehde mit den Strahlenberger die Hirschburg. Für die erlittenen Schäden wird den Hirschbergern die Burg zurückgegeben. Die Hirschburg wird bis ins frühe 14. Jahrhundert bewohnt. Nachdem die Besitzer in einen großen Hof in der Ebene umziehen, verfällt die Burg. Beide Ruinen sind heute frei zugänglich.

 

Glockenturm

Entsprechend der Tradition der Bergsträßer Rathäuser wurde von Anfang an ein Glockenturm beim Rathausneubau mit eingeplant. Ein moderner Glockenturm aus Stahl befindet sich über dem Haupteingang. Das Glockenspiel wurde in der Gemeinde Niederau, der Patengemeinde Hirschbergs, Nähe Meißen, in Auftrag gegeben. Am 19. Oktober im Jahre 1996 wurde das ausschließlich durch Spenden finanzierte Glockenspiel über dem Eingang des Hirschberger Rathauses eingeweiht. Neben dem Stundenschlag von 8.00 bis 20.00 Uhr erklingen täglich um 9.05, 12.05 und 17.05 Uhr die 15 Glocken aus Meißner Porzellan zu einem Lied entsprechend der Jahreszeit.

 

Brunnen

In Hirschberg sprudeln die 17 Brunnen: 11 im Ortsteil Leutershausen, sechs in Großsachsen.
Leutershausen, das schon früher den Beinamen "Brunnendorf" bekam. In früheren Zeiten wurden die wenigen Brunnen im Ort aus den Quellen des Waldes gespeist. Auch im Ortsteil Großsachsen sind einige Brunnen zu entdecken.

 

 

Linkorgel

1898 Gebr. Link, Giegen (Restaurierung 1992 Link) Die Link-Orgel der Ev. Kirche Hirschberg-Leutershausen wurde 1898 durch die Orgelbaufirma Gebr. Link (Giegen) erbaut und stellt ein qualitativ hochwertiges und originalerhaltenes Orgelwerk ihrer Zeit dar.

 

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